Glossar
Nominalzins:
Zins (von lat. census, Abgabe) ist das Entgelt für ein über einen bestimmten Zeitraum zur Nutzung
überlassenes Sach- oder Finanzgut (Geld), das der Empfangende (Schuldner) dem Überlasser (Gläubiger) zahlt.
Effektiver Jahreszins:
Der effektive Jahreszins beziffert die jährlichen und auf die nominale Kredithöhe
bezogenen Kosten von Krediten. Er wird in Prozent angegeben und müsste folglich eher effektiver
Jahreszinssatz lauten, aber die Bezeichnung hat sich so eingebürgert.
Ratenkredit:
Der Ratenkredit ist ein Darlehen über einen festen Betrag, der in Raten zurückgezahlt wird. Die Raten
liegen im Normalfall zwischen 12-96 Monaten und bestimmen bei Kreditvergabe maßgeblich die Höhe des effekt. Zinssatzes.
Privatkredit:
Ein Privatkredit ist ein Kredit, bei dem der Darlehensgeber als Privatperson handelt. Vielfach werden Privatkredite im
im Verwandtenkreis vergeben. Grundsätzlich können Darlehensgeber aber beliebige Dritte
sein. Hauptgrund für die geringe Vergabe von Privatkrediten ist die
Schwierigkeit, die Bonität des Darlehensnehmers zu ermitteln.
Schufa:
Die Schufa ist die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung und soll Kreditgebern einen ersten Eindruck über die Rückzahlungswahrscheinlichkeit des Kreditnehmers geben. Weitere Informationen finden Sie unter: www.schufa.de
Einlagenabsicherung:
Die Einlagenabsicherung bestimmt, bis zu welcher Höhe Ihr angelegtes Geld abgesichert ist und zurückgezahlt werden muss im Fall einer Bankenpleite.
Geldanlage Tagesgeld und Festgeld:
Ein Tagesgeldkonto verspricht hohe Zinsanlagen auf das angelegte Geld und ist täglich verfügbar. Zu beachten ist die Häufigkeit der Verzinsung. Je häufiger die angelegte Geldsumme verzinst wird, desto höher der Zinseszinseffekt. Im Gegensatz zum Tagesgeldkonto ist die Anlageform Festgeld während des Zeitrahmens nicht verfügbar, dafür lässt sich meist eine höhere Verzinsung und somit Geldrückgewinnung erzielen. Ein Festgeldkonto wird für mittel- bis langfristige Geldanlagen genutzt, ein Tagesgeldkonto für kurzfristige Sparsummen.
Sofortkredit:
Unter einem Sofortkredit versteht man im Normalfall einen Ratenkredit, der aber besonders schnell zugesagt und ausgezahlt wird.
Somit fallen viele Online Kredite aufgrund der schnellen Abwicklung unter Sofort Kredite.
Girokonto:
Das Girokonto ist ein Bankkonto zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.
Es wird von einem Kreditinstitut geführt. Zahlungen werden zu Gunsten und zu Lasten des Girokontos gebucht. Zusätzlich zum reinen
Girokonto bieten Banken weitere Leistungen wie Tagesgeld, Depots sowie Kreditkarten an.
Kreditkarte:
Eine Kreditkarte ist eine Karte aus Kunststoff zur Zahlung von Waren und Dienstleistungen. Sie ist weltweit einsetzbar,
sowohl im realen täglichen Geschäfts- wie Privatleben, als auch bei Online-Geldtransaktionen. Sie wird im Fall von MasterCard oder Visa von
Banken in Zusammenarbeit mit den Kreditkartenorganisationen ausgegeben.
- Kreditkarte: Der Karteninhaber erhält monatlich eine Abrechnung
- Debitkarte: Die Belastung des Kontos erfolgt sofort
- Chargekarte: Der Karteninhaber erhält monatlich eine Rechnung, die daraufhin fällig ist
Cash Group:
Die Cash Group ist ein Zusammenschluß einiger deutscher Banken und ermöglicht den Kunden kostenlose Bargeldabhebungen bei den Automaten der Partner.
Teilnehmer: Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Postbank, HypoVereinsbank, Berliner Bank und norisbank.
Dispositionskredit:
Der Dispositionskredit (kurz Dispo) ist ein Überziehungskredit, der bei einem Girokonto bei nicht ausreichender Kontodeckung einspringt. Der Kreditrahmen ist in Absprache mit der Bank zu regeln.
Zinseszinseffekt:
Mit Zinseszinseffekt ist die Verzinsung von Zinsen gemeint. Dieser Effekt tritt besonders bei hohen Summen sowie bei Konten auf, die eine häufige Verzinsung z.B. monatlich bieten. Der erlangte Zinsatz wird bei der nächsten Periode mitverzinst und führt dadurch zu einer gesamt höheren Verzinsung.